Die BUSSLIST Arbeitsgruppen. Unsere Workstreams.

Diese Übersicht steht unter dem Motto «Fortschritt & Wirkung». Genauer gesagt: was ist im letzten Monat in den Workstreams konkret vorangekommen, welche messbaren oder spürbaren Veränderung sehen wir bereits, was waren wichtige Meilensteine.

Zur besseren Koordination der Integration in den einzelnen Bereichen und Abteilungen haben wir Arbeitsgruppen (sogenannte  «Workstreams») definiert. Jedes Workstream-Team arbeitet intensiv daran, erforderliche Massnahmen zu definieren und umzusetzen, offene Fragen zu beantworten und Lösungen an den Schnittstellen und innerhalb der Abläufe zu definieren. Hierbeit bildet jeder Fachbereich einen Workstream aus Vertretern der jeweiligen Organisation (LIST, BUSS und BBA). Zudem sollen sich alle Workstream-Verantwortlichen einmal im Monat zu einem Austausch treffen. Dies ist im letzten Jahr noch nicht in der nötigen Regelmässigkeit gelungen, aber wir arbeiten daran.

Unser Workstream Rückblick:

Im Folgenden findet ihr eine Übersicht der einzelnen Workstreams:

Work Stream Lead Team Member LIST Team Member BUSS Team Member BBA
Management K. Güdemann P. Nising / G. Hofer
Engineering M. Frank D. Greter R. Hafner R. Wehrli
Production H. Erhardt R. Wagner / S. Bollinger B. Asal R. Wehrli
Project Management P. Kolb K. Kähny P. Kolb R. Häfliger
ICT D. Gaspar T. Heierli / P. Pulito M. Kasimir / P. Opperer P. Pulito
Finance / Legal G. Hofer M. Jufer M. Preston N. Liechti
People & Culture N. Preiss C. Widmer S. Juon N. Liechti
Technology F. Loviat L. Sylla / A. Stocker A. Niklaus / L. Paraekengs H.-J. Schmotzer
Global Sales E. Kühlbrey R. Luchte F. Loviat R. Häfliger
Global Service S. Bärmann L. Anderssen R. Uhri B. Imgrüt
QESH A. Bürgin A. Bürgin M. Imhof
BD & Communication V. Callegari M. Steiner V. Callegari R. Häfliger
Affiliates GL E. Kühlbrey V. Callegari R. Häfliger

Workstream Management

Auch das Management der BUSSLIST Gruppe bildet einen Workstream, denn auch wir müssen uns als Team finden. So haben wir im Januar innerhalb der Geschäftsleitung ein erstes Retreat fernab des «daily business» durchgeführt – ein wichtiger Schritt, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, die Rollen im Team besser zu definieren, und unsere Vision als Geschäftsleitungs-Team zu erarbeiten.

Wir arbeiten seit einigen Wochen als BUSSLIST Geschäftsleitung eng zusammen und bringen gemeinsam den Workstream «Management» voran. Gerne gebe ich Euch deshalb hier ein Update zu den Aktivitäten und (ersten) Resultaten.

Die wichtigste Entscheidung, die wir gemeinsam mit dem Verwaltungsrat getroffen haben, ist die des Firmennamens. Seit Dezember steht nun fest, dass wir zukünftig als BUSSLIST Gruppe firmieren werden. Vor Kurzem haben wir dann mit der externen Branding-Agentur «INCREON» aus München das entsprechende Projekt zur Umsetzung des gemeinsamen Marktauftritts gestartet. In den kommenden Wochen werdet Ihr die ersten Änderungen sehen – von einer gemeinsamen Email-Adresse, über Webpage, Visitenkarten, Messeauftritten bis hin zu Logos an Gebäuden und auf Autos… Wir setzen das gemeinsame Branding Schritt für Schritt und weltweit um. Hierbei spielt unsere IT eine entscheidende Rolle – ohne einheitliche, funktionierende Systeme wird es schwierig, Silos abzureissen und eine Einheit zu formen.

Auch das Organigramm wurde finalisiert, was einige Runden konstruktiven Austauschs zu Funktionen, Abläufen und Kompetenzen erforderte. Im Fokus stand die Verbesserung der Kundennähe und die Stärkung unserer Fähigkeit, neue Aufträge zu gewinnen und Geschäftsfelder zu entwickeln.

Es gibt bereits einige Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit. So fanden gemeinsame Meetings mit Kunden wie Dow Chemical (US) oder Versalis (IT) statt und die Kollegen von BBA Innova und BUSS haben in Japan erste kombinierte Angebote im Pulverlackbereich erstellt. Mit Robert Hollosi (Buss), Kevin Kähny (List), Roger Maire (Buss) und Mike Wilson (List) haben zudem die ersten Kollegen neue, firmenübergreifende Rollen übernommen, wodurch wir bereits konkrete Synergien erzielt haben.

Während unserer Feedback-Gespräche habt Ihr mir durchweg positives Feedback gegeben – das freut mich und ich danke Euch für den Vertrauensvorschuss, den Ihr dem neuen Management entgegenbringt. Bleibt direkt und schonungslos bei der Kommunikation Eurer Fragen und Sorgen, damit wir möglichst viele Eurer Anliegen in unsere Entscheidungen einbeziehen können.

Als Nächstes müssen nun einige administrative Dinge folgen, wie die Anpassung der Handelsregister, Ernennung der Board-Members unserer Aussengesellschaften, und Vereinheitlichung von Kompetenzordnung und Projektfreigabe-Mechanismen, damit wir auch in Bezug auf die «Corporate Governance» schritthalten können. Auch wenn wir alle Tochterfirmen der Jakob Müller Holding sind, haben doch einige von Euch gewisse Unsicherheit bezüglich Datenaustausch und Vertraulichkeitsverpflichtungen geäussert. Dies werden wir kurzfristig mit entsprechenden Verträgen zwischen den (bis zum Zusammenschluss 2027 juristisch noch getrennten) Firmen unmissverständlich absichern.

Weiterhin werden wir mit den Umbauarbeiten in Arisdorf starten, damit wir phasenweise die geplanten Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Standorten Arisdorf und Pratteln umsetzen können. Die Arbeiten für den Umzug des BUSS-Technikums werden hingegen wohl erst in der zweiten Jahreshälfte beginnen, da noch Bewilligungen einzuholen sind und die Detailplanung noch etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Neben dem Management, möchten wir euch zudem aus weiteren Workstreams ein Update geben.

Workstream Projekt-Management

Zusammenwachsen durch gemeinsame Taten

(Peter Kolb)

Rückblick & Relevanz: Unser Fokus lag im letzten Monat auf echtem „Zusammenwachsen“. Durch das Einrichten von Rotations-Arbeitsplätzen in Pratteln und Arisdorf sowie unsere 14-tägigen, wechselseitigen Abteilungssitzungen bauen wir Silos aktiv ab. Zur Stärkung des „Wir-Gefühls“ starteten wir im Dezember mit einem gemeinsamen Team-Mittagessen. Diese Schritte sind essenziell, um das achtköpfige Team zu einer Einheit zu formen und das Verständnis für

unterschiedliche Kulturen zu stärken.

Spürbare Veränderungen & Meilensteine: Die operative Zusammenarbeit trägt bereits Früchte: Nach dem Weggang des BBA-Projektleiters Ende September 2025 haben Kevin Kähny und Roger Maire nahtlos übernommen und wickeln BBA-Kundenprojekte erfolgreich ab. Ein Highlight war die gemeinsame Inbetriebnahme eines PCS70 und eines Walzenkühlers bei Berger Paints in Bangladesch (durch Kishor & Pascal).

Dies bewies: Operative Erfolge schweissen schneller zusammen als jedes Konzept. Das erste Kunden-Kick-off bei Leistritz und die Unterstützung beim Onboarding des neuen Logistikpartners Ziegler in Arisdorf zeigen unsere neue Schlagkraft. Unser “Götti-Konzept” bereitet zudem die ersten Projektmanager auf die Abwicklung von Knetern vor, um Wissen gezielt zu transferieren.

Ausblick: Im kommenden Monat liegt die Priorität auf der Harmonisierung der Arbeitsweisen. Gemeinsam mit dem QM haben wir den Prozesssteckbrief erstellt, nun geht es in die Detaillierung der Schnittstellen zu den involvierten Abteilungen. Diese Arbeiten sind essentiell für das neue ERP. Ein weiteres zentrales Thema ist die Schaffung einer gemeinsamen Projektablage zusammen mit der IT. Hierbei erhoffen wir uns wertvolle Impulse von LIST, die diesen Schritt bereits vollzogen haben, denn eine integrierte Teams-Ablage eröffnet uns neue Möglichkeiten – von effizienter Rechteverwaltung über die Nutzung der MS365-Umgebung bis zum Einsatz moderner KI-Tools.

BUSS hat bald Geburtstag! Am 13.03. feiern wir BUSS’ 125sten.

Workstream Engineering

(Michael Frank)

Im vergangenen Monat wurden im Workstream Engineering weitere Fortschritte bei der Integration der Engineering-Aktivitäten von List Technology AG, Buss AG und BBA Innova AG erzielt.

Ein wichtiger Meilenstein war das neue Organigramm im Engineering, das bereits Ende letzten Jahres kommuniziert wurde und nun als klare Orientierung für

Rollen und Verantwortlichkeiten dient.

Persönliche Austausche sowie Besuche der jeweiligen Fertigungen haben dazu beigetragen, gegenseitiges Verständnis aufzubauen und die Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen hinweg zu fördern.

Im Bereich Control Engineering ist die Integration bereits im Arbeitsalltag sichtbar: Juan übernimmt erste Projekte und Arbeiten. Dadurch wird Know-how aktiv geteilt und die Zusammenarbeit in konkreten Projekten weiter gestärkt.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die geplante Zentralisierung des Engineerings in Arisdorf. Ziel ist es, die Engineering-Aktivitäten dort zu bündeln. Die Büroräumlichkeiten werden zeitnah ausgebaut. Sobald der Fertigstellungstermin feststeht, wird die Dislozierung der Mitarbeitenden sorgfältig und bedarfsorientiert geplant.

Die Priorität für den kommenden Monat liegt darauf, die standortübergreifende Zusammenarbeit weiter zu festigen und die organisatorischen Vorbereitungen für die Zentralisierung konsequent voranzutreiben.

Workstream IT

(Domonkos Gaspar)

Seit meinem Start am 1. Dezember hatte ich die Gelegenheit, die Organisationen in Pratteln und Arisdorf intensiv kennenzulernen. Der persönliche Austausch mit den Teams, das Verständnis der Abläufe sowie der Aufbau eines gemeinsamen Zukunftsbildes standen dabei im Fokus. An beiden Standorten bin ich auf sehr engagierte, offene und hilfsbereite IT-Teams gestossen. Zudem zeigt sich, dass beide IT-Architekturen aus sicherheitstechnischer Sicht bereits auf einem guten

Niveau sind, somit bilden sie eine sehr solide Basis für die kommenden Schritte.

Nach dieser Kennenlernphase haben wir unsere zentrale Aufgabe aufgenommen: die Erarbeitung einer IT-Strategie für die nächsten fünf Jahre. Parallel dazu stellen wir sicher, dass der laufende Betrieb stabil bleibt („Keep the lights on“). Unsere Priorität ist es, die IT-Services in den aktuell noch getrennten Umgebungen zuverlässig zu betreiben und dich im Tagesgeschäft professionell zu unterstützen.

Die technische Integration der Technologielandschaft bildet unsere erste strategische Initiative. Aktuell bereiten wir die Umsetzung aktiv vor, um die zukünftige BUSSLIST-Technologieplattform zu schaffen. Dieses Vorhaben wird Zeit benötigen – wir treten damit bewusst in eine Übergangsphase ein. Während dieser Übergangszeit bringen die getrennten Umgebungen und Sicherheitsanforderungen gewisse Einschränkungen in der Zusammenarbeit mit sich. Wir sind uns der damit verbundenen Herausforderungen bewusst und arbeiten gezielt an Workarounds sowie Supportprozessen, um diese temporären Unannehmlichkeiten bestmöglich abzufedern.

Die aktuellen Lösungen sind als Übergang konzipiert. Vielen Dank für dein Verständnis und deine Unterstützung

Workstream Growth & Visibility

(Victor Callegari)

Der Workstream Growth & Visibility hat sich zum Ziel gesetzt, BUSSLIST als neue Marke im Markt zu positionieren und die Zusammenarbeit zwischen Business Development, Marketing, Technology und Sales strategisch und operativ zu verankern.

Im Januar haben wir ein gemeinsames Verständnis dafür geschaffen, welche Einnahmequellen wir haben, in welchen Märkten und Applikationen wir aktiv sind

und wer unsere relevanten Wettbewerber sind. Zudem hat Daniela Hees im Marketing eine zentrale Rolle bei der firmenübergreifenden Planung und Durchführung von Messen und Konferenzen übernommen, unter anderem bei der Plastindia.

Manuel Steiner, François Loviat, Eberhard Kühlbrey und Victor Callegari haben gemeinsam reflektiert, wo wir heute stehen und wie wir uns 2026 und danach weiterentwickeln wollen. Roman Häfliger bringt ergänzend die BBA-Perspektive ein. Dabei war es uns wichtig, durch offene Fragen, Erklären und aktives Zuhören Klarheit zu schaffen. Diese Klarheit sehen wir als Grundlage für eine konsistente Ausrichtung, eine klare Positionierung sowie für zukünftige Sales- und Innovationsinitiativen.

Bereits jetzt zeigt sich ein wachsendes gemeinsames Grundverständnis unserer Märkte, Applikationen und Verfahren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir weitere Kolleginnen und Kollegen einbinden möchten, um die Basis für eine breit abgestützte Vision, Mission und Value Proposition zu entwickeln. Die bisherigen interdisziplinären Treffen und ein erster Workshop haben sowohl fachlich als auch persönlich zu einem besseren gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis beigetragen.

Im kommenden Monat liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der Unternehmenspositionierung und Marke. Im Zentrum stehen dabei unsere Prioritäten für Märkte und Applikationen 2026, unsere Differenzierung im Wettbewerb sowie die Zusammenarbeit zwischen Business Development, Marketing, Sales und Technology. Auch Produktmanagement und Innovation werden ähnliche Austausche organisieren – mehr dazu und zu den Arbeitsergebnissen des Teams im nächsten Update!

Bei Rückmeldungen oder Fragen steht Victor Callegari gerne zur Verfügung.

Kommende Messen! Schon als BUSSLIST…

Workstream Technology

Fortschritte bei der BUSSLIST-Integration

(Francois Loviat)

In den vergangenen Wochen lag der Schwerpunkt des Workstreams Technology auf organisatorischen Themen, insbesondere auf der Klärung von Zuständigkeiten und Schnittstellen. Dieser Schritt ist insbesondere für BUSS wichtig, da das ehemalige Prozessteam in zwei separate Einheiten aufgeteilt wurde: Vertrieb & Prozess und Technologie. Klare Strukturen und Zuständigkeiten zu etablieren, ist in dieser Phase unerlässlich, um eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten und die Grundlage für die neuen ISO-Workflows zu schaffen.

In diesem Zusammenhang wird die Organisation von Inbetriebnahme und Test Center nun innerhalb der Technologie-Gruppe koordiniert unter der Leitung von François Loviat. André Steckler ist weiterhin für die Organisation und Koordination der Pilotversuche in Arisdorf verantwortlich. Diese Struktur wird neu bewertet, sobald das BUSS-Testzentrum am Standort Arisdorf in Betrieb ist, sodass wir die Organisation auf der Grundlage der tatsächlichen Betriebserfahrungen anpassen können.

Unsere zentrale Priorität bleibt weiterhin, die Teams des BUSS und des LIST Technology Test Center in Arisdorf so schnell wie möglich zusammenzuführen. Eine klare Voraussetzung für den Umzug der Teams ist der Umzug des BUSS Test Center selbst, der sich derzeit in der Planungsphase befindet. Für dieses große Umzugsprojekt wurde André Steckler zum Projektleiter ernannt, unterstützt von Leonhard Parakenings. Beide sind derzeit dabei, die mit dem Umzug des Test Center verbundenen Kosten sowie den entsprechenden Zeitplan zu ermitteln.

Derzeit werden die erforderlichen Genehmigungen (Umwelt, Lärm, Emissionen usw.) mit den kantonalen Behörden geklärt. Parallel dazu laufen Ausschreibungen für die Infrastrukturarbeiten und die Ausrüstung, die für den Betrieb des BUSS Test Centers in Arisdorf erforderlich sind.

Eine der Herausforderungen, vor denen wir derzeit stehen, betrifft die Größe der beiden COMPEO55 Maschinen, die für die vorhandenen Hallen bei LIST zu groß sind. Eine Option, die derzeit geprüft wird, ist die Installation dieser Maschinen in der Halle, die derzeit als Lager und mechanische Werkstatt genutzt wird. Ein vorläufiger Grundriss, der diese Option veranschaulicht, ist unten zu sehen:

Diese Halle bietet zwar ausreichend Platz für die BUSS-Maschinen, allerdings müssten wir in dem Fall nach alternativen Lagerlösungen suchen, um die derzeit in dieser Halle gelagerten Geräte unterzubringen.

Diese Steps sind ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zu einer einheitlichen und effizienten Technologie- und Testumgebung in Arisdorf.

Workstream People, Culture & Organization

(Nadine Preiss)

Im Workstream People, Culture & Organization haben wir in den vergangenen Wochen wichtige Grundlagen für die Integration der Firmen BBA, LIST und BUSS gelegt. Ein zentrales Ziel ist es, die Potenziale der neuen Gruppe für unsere Mitarbeitenden nutzbar zu machen – zum Beispiel im Wissensaustausch, in der gegenseitigen Unterstützung von Prozessen und Abläufen, im voneinander Lernen sowie in der Nachfolgeplanung, Talententwicklung und der gezielten Entfaltung

individueller Potenziale. Als neue BUSSLIST Gruppe eröffnen sich hier neue Möglichkeiten.

Bereits umgesetzt wurde eine erste Bestandsaufnahme der bestehenden HR-Prozesse und Abläufe sowie eine Übersicht über den Status von Reglementen und Anstellungsbedingungen. Zudem liegen erste wichtige Entscheide vor: Das neue Organigramm ist definiert, und bis Ende April sollen in der Schweiz die Mitarbeitergespräche gemeinsam durch bisherige und neue Vorgesetzte geführt werden, um einen guten und wertschätzenden Übergang sicherzustellen. Dies geht einher mit der Überprüfung und Überarbeitung von Stellenbeschreibungen auf einheitliche Unterlagen. Parallel arbeiten wir daran, dass alle Führungskräfte Zugriff auf die Zeitsysteme und Unterlagen ihrer Teams erhalten. Zudem können wir euch mitteilen, dass per 1. April in Arisdorf ein Felfel-Verpflegungsautomat installiert wird, welcher wöchentlich mit wechselnden Gerichten, Snacks und Getränken aufgefüllt wird.

Im kommenden Monat liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung zentraler Prozesse sowie auf ersten inhaltlichen Schwerpunkten. Zudem prüfen wir, wie ein gemeinsames HR-IT-Tool eingesetzt werden kann und wie ein gemeinsamer Webauftritt mit integriertem Bewerbermanagement aussehen könnte. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das bewusste Erkennen kultureller Unterschiede zwischen den Firmen, um gezielt darauf eingehen zu können.

Ergänzend wurden Budgets für Teamevents freigegeben, um unsere Teams beim Zusammenwachsen zu unterstützen. Der Austausch zwischen Philip als CEO und den einzelnen Teams wurde aktiv durch Gesprächsrunden gefördert, ebenso wie persönliche Begegnungen – unter anderem beim Neujahrsapéro am Hauptstandort Arisdorf. Auch wir als Workstream sind auf dem Weg, uns zu finden, und haben diese gemeinsame Reise als Team gestartet.

Workstream Sales & Process

(Eberhard Kühlbrey)

Schon seit dem Frühjahr 2025 arbeiten die Sales- und Technology-Abteilungen der BUSS, BBA und LIST aktiv an einer engeren Zusammenarbeit. Kundenanfragen, die nicht ganz zum eigenen Portfolio passen, werden direkt an das Schwesterunternehmen mit der besser geeigneten Technologie weitergeleitet. Bei einigen Kundenprojekten – z.B. Meiji Japan – sowie gemeinsamen Entwicklungsprojekten – insbesondere im Bereich Batterie – arbeiten wir

schon jetzt eng zusammen.

Diese Zusammenarbeit hilft uns nicht nur dabei, unsere neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, sondern hilft auch unseren Kunden, die bestmögliche Lösung für ihre Prozessanforderungen zu bekommen. Darüber hinaus können wir uns in realen Kundenprojekten und nicht nur in der Theorie mit den neuen Technologien und Arbeitsmethoden der Schwesterunternehmen vertraut machen.

Zum Beginn von 2026 stehen mehrere wichtige Themen im Mittelpunkt. Dazu gehören:

  • Organisatorisches Zusammenwachsen der Sales Teams
    Neben unserer obersten Priorität, möglichst viele gute Aufträge abzuschliessen, müssen wir die künftige Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und die Zuständigkeiten zwischen Strengelbach, Pratteln, Arisdorf und den Regionalbüros klären und vor allem auch umsetzen.
  • Einführung des CRM-Systems bei BBA und LIST.
    Ziel ist es, die Sales Prozesse und das Management Reporting zu vereinheitlichen und die Zusammenarbeit über alle Sales Teams und Regionalbüros hinweg zu verbessern.
  • Planung des Umzugs der BUSS Kollegen nach Arisdorf
    Dieser Schritt soll die Zusammenarbeit vereinfachen und weiter stärken. Wie wir alle wissen, entstehen die besten Ideen beim gemeinsamen Kaffee oder Tee – und selten während einer Videokonferenz.
  • Training der Sales Teams und der Tochtergesellschaften
    Die Schulungen sollen uns helfen ein besseres Verständnis der noch neuen Technologien zu erhalten und auch die Vernetzung innerhalb der neuen Organisation zu beschleunigen.

LIST feiert im Sommer Geburtstag! Am 15.07. wird LIST 10 bzw. 60 Jahre alt.*

*LIST existiert natürlich seit 60 Jahren. Rein von der Unternehmenseintragung her wurde vor 10 Jahre nochmals neu gegründet, weswegen sie LIST Technology AG in ihrer Rechtsform tatsächlich erst 10 Jahre alt ist. Wer wusste das? ;)

Workstream Production

Fortschritt & Wirkung – was im letzten Monat im Bereich Produktion lief

(Holger Erhardt)

Im letzten Monat ging es im Workstream Produktion vor allem darum, die gesamte Beschaffungskette über alle drei Unternehmen hinweg besser zu verstehen – von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Montage an fünf unterschiedlichen Fertigungs- bzw. Montagestandorten.

  • Arisdorf (LIST Technology)
  • Biel (LIST Halbich)
  • Düdingen (BBA Innova – Stahlbandkühler)
  • Frick (BBA Innova – Walzenkühler)
  • Pratteln (BUSS)

Da viele Arbeitsschritte ineinandergreifen, ist ein gemeinsames Verständnis der Abläufe besonders wichtig. Ein zentraler Schritt im letzten Monat war die Finalisierung des neuen Organigramms für den Bereich Produktion. Es schafft Klarheit über Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen und hilft uns allen, schneller die richtigen Ansprechpartner zu finden. Damit legen wir eine wichtige Grundlage für eine reibungslose Zusammenarbeit entlang der gesamten Supply Chain.

Bereits jetzt sind erste Veränderungen spürbar. Der Austausch zwischen den Firmen BUSS, BBA Innova und LIST ist intensiver geworden, Abstimmungen laufen strukturierter und Themen wie Beschaffung und Montage werden zunehmend gemeinsam betrachtet. Das erleichtert die tägliche Zusammenarbeit, reduziert Reibungsverluste und vermeidet Doppelarbeit.

Konkret werden wir im Jahr 2026 die Beschaffung und die Fertigung der BBA-Bandkühler in die BUSSLIST-Group integrieren. Aktuell werden die Bandkühler durch einen Drittanbieter in Düdingen beschafft, montiert und in Betrieb genommen. Ab Februar 2026 werden wir uns intensiv über die benötigten Montageflächen, das benötigte Montage-Knowhow, sowie die zur Herstellung benötigten Komponenten und Lieferanten austauschen. Das nächste Abstimmungsmeeting zur Festlegung der Strategie für eine reibungslose Produktionsverlagerung findet anfangs Februar in Strengelbach statt.

Ein besonderer Meilenstein war der gemeinsame Neujahrs-Apéro mit allen drei Firmen in Arisdorf sowie das Kick-off-Meeting Produktion am 22.01.2026 zum persönlichen Kennenlernen der zuständigen Ansprechpartner im Bereich Produktion. Denn gute Zusammenarbeit entsteht nicht nur durch Prozesse, sondern vor allem durch Vertrauen. Wenn man weiß, wer hinter einem Thema steht, lassen sich Fragen schneller klären und Lösungen gemeinsam entwickeln.

Im kommenden Monat liegt der Fokus darauf, die zukünftige firmenübergreifende Zusammenarbeit klar zu definieren. Gerade weil wir (noch) ohne gemeinsame IT-Landschaft arbeiten, ist es wichtig, Abläufe bewusst abzustimmen. Konkret werden firmenübergreifende Arbeitspakete, zum Beispiel in Beschaffung und Montage, weiter ausgearbeitet, damit die Zusammenarbeit für alle einfacher und transparenter wird.

Workstream After-Sales & Service

(Steven Bärmann)

Aktuell arbeiten wir zusammen mit der IT-Abteilung an einem konkreten Lösungsvorschlag für eine Übergangslösung, sodass wir unsere Zusammenarbeit innerhalb unserer Abteilung voranbringen können. Bis dies umgesetzt ist, legen wir den Schwerpunkt bewusst auf Inhalte, bei denen wir bereits jetzt Fortschritte erzielen können. Der Fokus liegt dabei auf dem Kundendienst LIST, BUSS und BBA:

1] Transparenz über Arbeitsweisen schaffen

  • Vorstellung der eingesetzten Software und Tools
  • Klärung der Informationsbeschaffung (Quellen, Ablage, Verantwortlichkeiten)
  • Verständnis zur Preisgestaltung (Vorgehen, Grundlagen, Schnittstellen)

2] Technologien vorstellen und gemeinsames Verständnis aufbauen

  • Arbeitsprinzipien von LIST, BUSS und BBA (Prozesse und Abläufe)
  • Überblick über die Produktbereiche (Portfolios und Abgrenzungen)
  • Austausch zu Spezialitäten (Stärken, Besonderheiten, Best Practices)
  • Einblick in die Historie der Maschinen und deren Eigenheiten

3] Zusammenarbeit der Servicetechniker pragmatisch starten

  • Prüfung bestehender Termine, bei denen Servicetechniker bereits gemeinsam eingesetzt oder entsendet werden können (Training on the Job)

Organisation und Zielbild

Die operative Abstimmung und Integration mit der BBA wird von Bruno Imgrüth, Liesa Konrath (in Vertretung: Marc Sieffert) sowie Roman Uhri vorangetrieben.

Lasse Andersen, Marco Schaffer, Roman Uhri und Steven Bärmann kümmern sich um die Abstimmung und Integration zwischen LIST und BUSS.

Unser Ziel ist es, trotz der noch fehlenden Systemintegration bereits jetzt ein einheitliches Verständnis für Arbeitsweisen, Technologien und Zusammenarbeit zu schaffen. So können wir danach zügig und effizient in die Umsetzung gehen.

Workstream QHSE

(Adrian Bürgin / Marcel Imhof)

Die bestehenden Prozesslandschaften wurden miteinander verglichen, um Gemeinsamkeiten und Lücken zu identifizieren und abzugleichen. Dieses harmoniserte Gesamtbild dient als Grundlage für die Entwicklung eines einheitlichen und zukunftsfähigen Managementsystems.

Auf Basis dieser Analyse wurde eine erste Version der zukünftigen Prozessarchitektur (Prozesslandkarte und Prozesshierarchie) erstellt.

Zur Förderung des gemeinsamen Prozessverständnis wurden Prozesssteckbriefe für die zukünftigen Prozesseignern erstellt. Diese Steckbriefe beinhalten die relevanten Anforderungen gemäss unseren Zertifizierungen und beschreiben den Prozess auf einer hohen Flughöhe (Input – Prozessschritte – Output). Die Prozesssteckbriefe dienen zur Identifikation und Zuweisung von Prozessrisiken, Chancen und Schnittstellen zu weiteren Prozessen.

Mit Fokus auf den operativen Kernprozess (Projektdurchführung) wurden die ersten Prozessworkshops zusammen mit den Prozesseignern durchgeführt. Dabei wurden die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Abhängigkeiten betrachtet und die Denkweise für den zukünftigen Prozess geschärft. Parallel dazu wurden die ersten Prozesssteckbriefe beschrieben.

Die Herausforderung dabei besteht, sich nicht im Detail der Prozesse zu verlieren, sondern die Beschreibung des Prozesses auf die wesentliche notwendige zu reduzieren.

Einhergehend mit den organisatorischen Änderungen und den Verschiebungen von Zuständigkeiten sind auch Prozessschnittstellen neu zu definieren und zu bewerten.

Als wichtiger Meilenstein konnten die Zertifizierungsanforderungen erfolgreich mit der externen Zertifizierungsstelle SQS geklärt und abgestimmt werden.

Die Zertifizierungsanforderungen, resp. die anstehenden System-Audits stellen dabei die Rahmenbedingungen für das weitere Vorgehen und den Erhalt unserer Zertifizierungen dar. Dementsprechend besteht der klare Fokus auf die weitere Ausarbeitung und Finalisierung der Prozesssteckbriefe auf dem Level 2 – Prozessgruppen im Rahmen von Workshops mit den jeweiligen Prozesseignern.

Nach Fasnacht kommt schon fast der Osterhase…

Ausblick & Mitmachen

Die Integration unserer Unternehmen ist eine gemeinsame Reise – und sie lebt vom offenen Austausch. Auch in den kommenden Wochen werden wir weiter an Strukturen, Prozessen und vor allem an der Zusammenarbeit innerhalb der neuen Gruppe arbeiten.

Der nächste Newsletter wird sich schwerpunktmässig dem Thema „Menschen & Zusammenarbeit“ widmen. Ziel ist es, Kultur und Mindset sichtbar zu machen und Einblicke in das tägliche Miteinander in den Workstreams und Bereichen zu geben. Dabei möchten wir unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

  • Wie hat sich die Zusammenarbeit im Workstream oder mit anderen Bereichen im letzten Monat verändert?
  • Wo habt ihr besonders Engagement, aber auch Widerstand oder Unsicherheit gespürt – und wie seid ihr damit umgegangen?
  • Welche neue Fähigkeit oder Haltung wird im Workstream aktuell besonders wichtig?

Euer Blickwinkel ist dabei zentral: Feedback zum Newsletter sowie Inputs und Themenvorschläge für den nächsten Newsletter könnt ihr jederzeit gerne an Nadine Preiss, Claudia Widmer oder Daniela Hees richten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Beobachtungen und Impulse – denn nur gemeinsam können wir Kultur und Zusammenarbeit aktiv gestalten.