Die hochmoderne Compoundiertechnologie von COMPEO erfüllt die extrem hohen Anforderungen der Polymerindustrie: ein breites Anwendungsspektrum, ein großes Betriebsfenster, eine hohe Flexibilität und Robustheit sowie eine konsistente Prozessstabilität bei gleichzeitiger Betriebs- und Bedienersicherheit, Energieeffizienz und verringerten Betriebskosten. Das Ergebnis ist ein System, das sich aus standardisierten Modulen für Anwendungen weit über die bisher bedienten Marktsegmente hinaus – wie beispielsweise für PVC, Kabelcompounds und Duroplaste – konfigurieren lässt. Dies eröffnet Compoundiermöglichkeiten für ein breites Einsatzspektrum, wie etwa technische Kunststoffe mit Prozesstemperaturen von bis zu 400°C.

Ein hochinnovatives Maschinenkonzept

Die Grundversion verfügt über zwei Einzugszonen. Polymere, Additive und einige der Füllstoffe werden durch die erste Einzugsöffnung dem Verfahrensteil zugeführt. In der Schmelzzone werden die Polymere geschmolzen und mit den Additiven durchmischt. In der zweiten Einzugszonen werden weitere Füllstoffe zugeführt und in der nachfolgenden Zone homogen verteilt. Flüchtige Stoffe und Luft werden in der Entgasungszone ausgestoßen, bevor das Produkt an das Austragsaggregat weitergegeben wird. Für kundenspezifische und maßgeschneiderte Lösungen werden die Prozesslänge, Art und Anzahl der Zuführeinheiten, Temperatur, Entgasung und Prozessgeometrien entsprechend der jeweiligen Compoundieranwendung definiert.

Bei der Entwicklung des neuen Compoundiersystems wurde großen Wert auf Ergonomie, Wartungsfreundlichkeit und Energieeffizienz gelegt. Die Leitungen und Kabel sind so weit wie möglich hinter einfach zu reinigenden Verkleidungen im Inneren der Maschine verlegt. Zudem senkt eine Getriebeabdeckung das Betriebsgeräusch und erhöht die Arbeitssicherheit. Durch die Wärmedämmung des Knetergehäuses werden Energieverluste minimiert. Zusätzlich wird der Instandhaltungsaufwand durch den Einsatz extrem widerstandsfähiger oberflächengehärteter Materialien in der Prozesszone minimiert.

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In unserem Video erfahren Sie mehr über das einzigartige Compoundiererkonzept.

Weiterentwicklung in der Prozesszone

Die konfigurierbare COMPEO-Prozesszone eröffnet neue verfahrenstechnische Möglichkeiten durch den Einsatz von Misch- und Knetelementen mit zwei bis sechs Flügelreihen. Durch die Kombination von bestehender Schneckentechnologie (drei- oder vierflügelig) mit neu entwickelten Elementen ließen sich bisher nicht miteinander zu vereinbarende Ziele realisieren, wie etwa ein hoher spezifischer Durchsatz in Verbindung mit kontrollierbarem Energieeintrag. Die COMPEO-Schneckengeometrien sorgen für einen hohen Durchsatz bei bis zu 20 % niedrigeren Drehzahlen. Durch die Erhöhung des volumenbezogenen Drehmoments um 15 % wird die Konfiguration von längeren Mischzonen ermöglicht. Das Ergebnis sind stabilere Prozessbedingungen ohne zusätzliche Erhöhung des Energieeintrages. Auch das Prozessfenster ist dadurch erheblich größer. Der Durchsatz lässt sich im Verhältnis 1:6 variieren, was sowohl die Anlagenflexibilität als auch die Bedienerfreundlichkeit erhöht. Dies ist besonders vorteilhaft beim Anfahren, bei Kleinchargen und bei Inline-Verfahren, wo das Nachfolgeaggregat eine gleichbleibende Produktqualität erfordert, auch bei stark variierenden Durchsatzraten.

Das COMPEO-Prozessfenster mit einem Durchsatzverhältnis von 1:6, hier am Beispiel von PVC gezeigt, ist erheblich größer als das bisheriger Ko-Kneter-Baureihen.

Der neue hochmoderne Compoundierer COMPEO ist perfekt für Kabelcompounds, PVC-Granulierung, Masterbatch, Kalandrierung, Gummicompounds, Hochleistungscompounds, technische Kunststoffe, thermoplastische Elastomere, Duroplaste, PBT, PET, Bitumen, Biokunststoffe, Hotmelt, Reibbeschichtungen und vieles mehr …