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Performance Compounds2018-10-15T11:49:10+02:00

Performance Compounds

Die Verfügbarkeit von weiterentwickelten Werkstoffherstellungsprozessen öffnet zahlreiche ergänzende und neue Möglichkeiten in der Kunststoffproduktion. Dazu gehören z.B. Metallocen-katalysierte Polymerisationsreaktionen, die das Massschneidern von Eigenschaftsprofilen mit sogenannten Polyolefin-Standard-Kunststoffen ermöglichen oder das geschickte Kombinieren von Füll- und Verstärkungsstoffen, welche sich in ihrer Wirkung unterstützen können. Dies ermöglicht in vielen Fällen ihren Einsatz in Anwendungen, die bisher den Engineering Plastics vorbehalten waren. So können kosteneffiziente, erweiterte, auf die jeweiligen Erfordernisse zugeschnittene Lösungen gefunden werden. Die meist tieferen Verarbeitungstemperaturen dieser Basispolymere erlauben zudem optimierte Energie-/Massenbilanzen und C02-Fussabdrücke sowie eine einfachere Rezyklierbarkeit. Das geschickte Einsetzen der Features des Compoundierens erweitert die Designfreiheit der Rezeptur- wie auch der Produktentwickler bedeutend.

Die BUSS Technologie eignet sich besonders für folgende Performance Compounds

Braunes Granulat aus Naturfaserverbundwerkstoffen, einer Form von Performance Compounds, nach der Aufbereitung mit einem BUSS Compounder.

Naturfaser-verstärkte Kunststoffe

Über Jahrtausende waren natürliche Materialien die primären Werkstoffe der Menschen. Holz diente zum Haus- und Schiffbau, Flachs- und Hanffasern wurden zu Tauen und technischen Textilien wie Segeln und Getreidesäcken verarbeitet. In der Neuzeit und während der industriellen Revolution kamen neue Anwendungsgebiete hinzu. Chemiker entwickelten Bindemittel, mit deren Hilfe Naturfasern zu stabilen Bauteilen verarbeitet und für verschiedene Industrien zugänglich gemacht werden konnten.

Dunkelviolettes Granulat aus gefüllten und verstärkten Thermoplasten, einer Form von Performance Compounds, nach Aufbereitung mit der BUSS Compoundier-Technologie.

Gefüllte und verstärkte Compounds (FRTP)

Das Einarbeiten von Füllstoffen in eine Kunststoffmatrix verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Es werden gezielt Materialeigenschaften des Compounds verbessert, beispielhaft seien hier atmungsaktive Folien oder schallabsorbierende Rohre genannt, oder es sollen Kosten eingespart werden.

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